Neuer Konrektor und Dienstjubilarin

Im Beisein des Schulverbandes fand eine Feierstunde zur Amtseinführung des neuen Konrektors Alois Scheid statt.

Dazu begrüßte die Rektorin der Grund- und Mittelschule (GMS), Bernadette Prähofer, die drei Bürgermeister der Gemeinden Tann, Reut und Zeilarn: Adi Fürstberger, Otto Haslinger und Werner Lechl. Neben dem gesamten Lehrerkollegium waren auch Schulrat Thomas Knab und der ehemalige Konrektor Rudolf Bogdany anwesend.

Es sei zwar für Scheid eine Amtseinführung auf einen neuen Dienstposten, bemerkte Knab, aber als gebürtiger Tanner eine Rückkehr an die Schule, die er mit Abschluss der 9. Klasse damals verlassen habe. Scheid war von 1988 bis 1990 als Lehramtsanwärter an der Hauptschule in Reisbach tätig, bevor er 1990 an die Grund- und Mittelschule in Hebertsfelden wechselte und dort 26 Jahre unterrichtete. 1993 wurde Scheid verbeamtet, 2004 Konrektor.

Damit war die Feier aber noch nicht vorbei. In Anerkennung für ihre geleisteten Dienste für den Freistaat Bayern wurde Lehrerin Ute Pilstl von Bernadette Prähofer für 25 Dienstjahre mit einer Urkunde des Bayerischen Kultusministers sowie der Regierung von Niederbayern geehrt.

 

pnpkonrektor

 

Quelle: www.pnp.de

GS/MS Tann gewinnt Spielzimmer!

Initiative „Spielen macht Schule“ stattet die GS/MS Tann mit einem Spielezimmer aus.

Frankfurt/Main, September 2015. Die GS/MS Tann hat dank des von Förderlehrerin Katharina Hüttner erstellten originellen und durchdachten Konzepts für ein Spielezimmer eine komplette Spieleausstattung gewonnen. Die Initiative „Spielen macht Schule“ fördert so das klassische Spielen an Schulen, denn: Spielen macht schlau!

„Spielen und Lernen sind keine Gegensätze! Darum sind gute Spiele eine wichtige Ergänzung des schulischen Bildungsangebots. Kinder unterscheiden nicht zwischen Lernen und Spielen, sie lernen beim Spiel“, so Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, ZNL Ulm.

Die GS/MS Tann hat sich an dem Aufruf der Initiative beteiligt und ein Konzept eingereicht, in dem sie ihre Ideen und Vorstellungen rund um ein Spielzimmer in ihrer Schule vorstellt. Insgesamt gibt es in diesem Jahr 204 Gewinner in allen 16 Bundesländern.

Die Initiative „Spielen macht Schule“ wurde vom Verein Mehr Zeit für Kinder und dem ZNL Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen 2007 gemeinsam ins Leben gerufen. Unterstützt wird die Initiative von den 16 Kultusministerien. Um ein Spielezimmer für ihre Schule zu gewinnen, hatten die Grundschulen bis Juni 2015 Zeit, ihre individuell erarbeitete Bewerbung an den Verein Mehr Zeit für Kinder zu schicken. Die besten Konzepte wurden von einer Fachjury prämiert und die Einrichtung der Spielzimmer erfolgte im Anschluss.

In der Pilotphase im Jahr 2007 haben zunächst 10 hessische Schulen ein solches Spielzimmer gewonnen. Mit den Gewinnern aus diesem Jahr gibt es nun bundesweit über 1.601 spielende Schulen. Fotos von diesen sowie alle aktuellen Infos, die Wettbe¬werbs¬unter¬lagen, Beispielkonzepte und den Ausstattungskatalog gibt es im Internet unter: www.spielen-macht-schule.de.

Hintergrund:

Hintergrund des Projektes sind die Erkenntnisse der modernen Hirn¬forschung. Sie zeigen, dass aktive Erfahrungen mit haptischen und visuellen Reizen, wie sie das klassisches Spielzeug bietet, förderlicher sind als die passive Erfahrungsvermittlung, wie sie durch das Fernsehen stattfindet. Schon Kinder im Grundschulalter sind dem ständig wachsenden Einfluss von Bildschirmmedien wie Internet, PC Spielen und Konsolen ausgesetzt. Bewegung und Kreativität, wichtige Faktoren für die kindliche Entwicklung, bleiben dabei auf der Strecke. Dem immer stärker werdenden Einfluss der Bildschirmmedien möchte die Initiative „Spielen macht Schule“ entgegen-wirken.

Unterrichtsentfall wegen Rohrarbeiten

An der Grund- und Mittelschule Tann im Landkreis Rottal-Inn fällt am heutigen Freitag die Schule wegen eines Wasserschadens aus, wie das Schulamt und die Schule mitteilten. „Ohne Wasser und ohne Toiletten kann kein geordneter Schulunterricht stattfinden,“ bringt Schulleiterin Bernadette Prähofer die Situation auf den Punkt.

Bereits am Donnerstagnachmittag waren am Abwassersystem Reparaturarbeiten durchgeführt worden. Da sich im Laufe der Arbeiten herausstellte, dass zur Reparatur größere Baggerarbeiten erforderlich werden, wurde am Donnerstagabend gemeinsam mit dem Schulamt die Entscheidung gefällt, die Schule am Freitag ausfallen zu lassen. Über Telefonketten, Whatsapp-Gruppen und die Medien wurden Lehrer, Eltern und Schüler informiert. „Die Informationskette hat funktioniert,“ zeigt sich Prähofer am Freitagmorgen zuversichtlich, „noch ist kein einziger Schüler zur Schule gekommen.“

Ein Bagger hat am Freitagvormittag den Boden vor der Schule aufgegraben. Dort hatten Wurzeln ein Abflussrohr beschädigt und verstopft. Der Schaden wurde gestern mit einem Provisorium so weit ausgebessert, dass am Montag der Unterricht wieder stattfinden kann. – red/frg